| Wir möchten Sie mit Achtrup bekannt machen, Entstehung und Gegebenheiten, die Sie hier vorfinden. Viel Spass in der Kurzchronik der Gemeinde Achtrup. Achtrup, liegt im Nordwesten Nordfriesland am Rande des sogenannten mittleren Geestrückens, in einer wunderschönen Landschaft. Ein idyllischer Ort mit gut 1560 Einwohnern und bequemer Anbindung an die Verkehrswege. In ca. einer halben Stunde erreicht man die bekannte Ost und Nordsee, und das gesamte Terrain der Schutzgebiete an der Nordsee. Der Name Achtrup deutet uns : das Dorf des Acci oder Ecci, was wohl laut Experten, ein Dorfoberhaupt aus grauer Vorzeit bedeuten soll, dessen Existens nur geahnt wird. Erste schriftliche anno 1398, laut Urkunde und Siegel, Stadtarchiv Flensburg, Verkauf des Gutes und ehemalige Hospitalhufe des Tomas Petersen ( Jul ). Von Achtrup. Dass hier schon früh Menschen siedelten und waren, verraten uns die Urnenfunde in der Nähe des Wasserlaufs Holbeck. Dieser Fund auf " Junkersmark " das scheinbar " Feld des Junkers " heißen soll, datiert auf die Zeit um Christi Geburt also vor etwa mehr als 2000 Jahren. Dazu kommen mehrere Funde in der Umgebung Funde aus der mittleren Stein- zeit, Klingen und Abschläge von Flint, gelegentlich ein Beil. Vermutlich haben diese Funde mit dem späteren Dorf Achtrup nichts gemein, sondern bezeugen nur, dass hier auch schon Menschen siedelten. Eine Annahme ist auch, das Siedlungen mehr gestreuter Natur waren, und deren Einwohner schon aus lebensbedingten Naturgesetzen irgend wann woanders hinzogen. Vielleicht ist gerade die abgelegene Position Achtrups die Ursache dafür, das der Ort vor größeren Attacken kriegerischer Art verschont blieb. Trotzdem ist die heutige Landschaft nicht die selbe, die vor Jahrtausenden hier vorherrschte. Eiszeitgeschiebe und Elemente des Meeres, der Wind und mehr haben Aussehen und Form geprägt und werden es weiter tun wie die letzten Monate belegen. Dazu gehören auch die Moore, die übrig blieben nach Vegetation und Klimawech- sel. 5 Neubaugebiete machen den Ort zu einer modernen Wohnstatt, mit dennoch einigen imposanten älteren Gebäuden die über 100 Jahre alt sind. Aus der Zeit der Leibeigenschaft stammt das ebenfalls imponierende alte Gutshaus von Lütjenhorn dessen Geschichte diesen Aufsatz sprengen würden. Nach der Gudemannen und Adeligen Zeit des Ortes folgt eine bewegte von vielen politischen Richtungen und Umwälzungen beeinflußte Zeit. Vor den Schweden und anderen Kriegsherden, die bekanntlich vor Stadum und auch Nähe Tinningstedt gewesen sein sollen, blieben die Achtruper verschont, ebenfalls vor den todvernichtenden Einrichtungen des letzten Krieges. Dennoch mußten viele Achtruper Söhne und Väter ihr Leben hergeben, oftmals bevor sie es richtig beginnen konnten. Das Militär in der Umgebung ist abgezogen, geblieben sind einige landwirt-schaftliche Betriebe, die noch das Bild einer intakten Umwelt vermitteln und manch Urlauber den Achtrupbesuch unvergessen machen. Achtrup hat gewerbliche Betriebe und eine Grundschule, weiterführende Schulen werden in Leck und Niebüll angeboten. In Achtrup findet der Bürger alles was man zum Leben braucht, lange Wege sind nicht erforderlich. Ob fürs Auto, oder den eigenen Bedarf, sogar einen eigenen Arzt finden wir. Ob ein Fahrradclub, mit dem auch Touristen aus Niebüll mitfahren können oder der benachbarte Segelclubverein, die Vereins-sparte ist zahlreich und breit gefächert. Die Verbände sind dem örtlichen OKR untergeordnet. Ein gerade renovierter Gasthof sorgt von Mittwoch bis Montags für das leibliche Wohl und bietet ein interessantes Programm, das rundum genutzt wird. Das benachbarte Leck mit nicht weniger Angeboten, verfügte schon in vorgeschichtlicher Zeit über Handelsverbindungen zu Lande, ein Nachbleibsel die Ochsendrift sprich Ochsenweg, und ebenfalls Verbindungen zur See, die bis in den Orient reichten. Dies wird heute übertroffen von den Büchern des Verlag Clausen und Bossen, die heute bis in den letzten Winkel unseres Globus gelesen werden. Ein Unternehmen das vielen Bürgern von Achtrup und Umgebung Arbeit gibt. Übersehen kann man einfach nicht den neu eingerichteten Windpark vor den Toren Achtrups dessen Mühlen zu den höchsten überhaupt gehören sollen! Nicht zu vergessen " Jenny " die alte Hollaendermühle, das Wahrzeichen von Achtrup. Achtrup und Umgebung ist schon immer interessant und lebenswert gewesen. Beleg dafür ist die Vielsprachigkeit, ob "Soenderjysk" "Fräisk" oder "Platt" , vieles ist vorhanden. Nicht zu vergessen ist die heutige, auch durch Internet gut funktionierende Touristikbranche, Anbindung durch die Autobahn A 7 und etwa 30 Km. Bundesstr. auf der Achse Rom / Hamburg, einfach zu erreichen, auch ohne Flieger. Ob Husum, Kreisstadt in 30 Km. Nähe mit Tine, einer Kultfigur, oder Tondern in Dänemark, kurz hinter der inzwischen leicht durchgängigen Landesgrenze, für Jeden und Alle bietet sich etwas. Kurz: Achtrup ist eine Reise wert ! Arne M. Träger, Feb. 2007 |